Unter Schirmherrschaft der FITKO: 9 Verwaltungen mit Ko-Pionier-Preis ausgezeichnet

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Gruppenfoto der Preisträger:innen

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Beim KGSt-FORUM in Leipzig sind 9 Verwaltungen mit dem Ko-Pionier-Preis ausgezeichnet worden. Der unter der Schirmherrschaft der FITKO stehende Preis würdigt Verwaltungen, die bereits bewährte Lösungen anderer Verwaltungen erfolgreich nachnutzen, an die eigenen Rahmenbedingungen anpassen und weiterentwickeln.

 

Die Preisträger:innen im Überblick:

Kategorie „Digitalisierung der Verwaltung“:

  1. KI-Gebäudeerkennung für Hamburg
    Eine KI-gestützte Cloud-Lösung unterstützt Katasterverwaltungen dabei, bauliche Veränderungen anhand von Luftbildern automatisiert zu erkennen.
  2. Digital-Lotsen Sachsen-Anhalt
    Das in Sachsen entwickelte Konzept wurde übernommen und zu einem landesweiten Unterstützungs- und Qualifizierungsnetzwerk für die kommunale Digitalisierung weiterentwickelt.
  3. PLAIN in der Bundesnetzagentur
    Die ursprünglich vom Auswärtigen Amt entwickelte Plattform wird bei der Bundesnetzagentur als zentrale Infrastruktur für Datenanalysen und datenbasierte Zusammenarbeit nachgenutzt.

Kategorie „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“:

  1. KoblenzPass
    Die Stadt nutzt die quelloffene Plattform „Digitale Berechtigungskarte“ als digitalen Sozialpass und erleichtert damit den Zugang zu städtischen Angeboten.
  2. „Havelland engagiert“ - digitale Ehrenamtsplattform
    Eine bestehende Open-Source-Ehrenamtsplattform wurde als zentrale digitale Anlaufstelle für Ehrenamt, Vereine und Verwaltung an die regionalen Anforderungen angepasst.
  3. Playdate – Offener Spieletreff gegen Einsamkeit Freiburg
    Das aus Berlin übernommene Format bringt Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammen und wurde für Freiburg weiterentwickelt.

Kategorie „Offene Standards und Open Source“:

  1. Münsteraner Klimadashboard zu Nachhaltigkeitsdashboard Aschaffenburg
    Die Open-Source-Lösung aus Münster wurde übernommen, an lokale Anforderungen angepasst und um weitere Nachhaltigkeitsthemen ergänzt.
  2. Urban Stack Gütersloh in Detmold
    Die Stadt nutzt die ursprünglich in Gütersloh eingesetzte Open-Source-Plattform als gemeinsame digitale Infrastruktur für kommunale Daten und Anwendungen.
  3. URBO-Plattform (App & Stelen) Bamberg
    Die Stadt Bamberg hat die Open-Source-Stadtapp aus Soest übernommen und gemeinsam mit weiteren Kommunen zu einer modularen Plattform für Apps und digitale Stelen weiterentwickelt.

Zusätzlich wurde Dr. Jonas Bostelmann vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen mit dem govdigital Sonderpreis für sein besonderes Engagement für die Nachnutzung ausgezeichnet.

Der Publikumspreis „Nachnutzung der Herzen“ ging an KI-Gebäudeerkennung für Hamburg. 


Dr. André Göbel, Präsident der FITKO, erklärt: 

„Pionier ist nicht nur, wer etwas als Erster entwickelt. Pionier ist auch, wer aus einer guten Einzellösung einen gangbaren Weg für viele macht. Nachnutzung heißt, Bewährtes zu übernehmen, an den eigenen Kontext anzupassen und weiterzuentwickeln. Genau diese Leistung macht der Ko-Pionier-Preis sichtbar.“

 

Weitere Informationen zu den ausgezeichneten Lösungen, der Jury und den Kriterien:

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