Die Preisträger:innen im Überblick:
Kategorie „Digitalisierung der Verwaltung“:
- KI-Gebäudeerkennung für Hamburg
Eine KI-gestützte Cloud-Lösung unterstützt Katasterverwaltungen dabei, bauliche Veränderungen anhand von Luftbildern automatisiert zu erkennen. - Digital-Lotsen Sachsen-Anhalt
Das in Sachsen entwickelte Konzept wurde übernommen und zu einem landesweiten Unterstützungs- und Qualifizierungsnetzwerk für die kommunale Digitalisierung weiterentwickelt. - PLAIN in der Bundesnetzagentur
Die ursprünglich vom Auswärtigen Amt entwickelte Plattform wird bei der Bundesnetzagentur als zentrale Infrastruktur für Datenanalysen und datenbasierte Zusammenarbeit nachgenutzt.
Kategorie „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“:
- KoblenzPass
Die Stadt nutzt die quelloffene Plattform „Digitale Berechtigungskarte“ als digitalen Sozialpass und erleichtert damit den Zugang zu städtischen Angeboten. - „Havelland engagiert“ - digitale Ehrenamtsplattform
Eine bestehende Open-Source-Ehrenamtsplattform wurde als zentrale digitale Anlaufstelle für Ehrenamt, Vereine und Verwaltung an die regionalen Anforderungen angepasst. - Playdate – Offener Spieletreff gegen Einsamkeit Freiburg
Das aus Berlin übernommene Format bringt Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammen und wurde für Freiburg weiterentwickelt.
Kategorie „Offene Standards und Open Source“:
- Münsteraner Klimadashboard zu Nachhaltigkeitsdashboard Aschaffenburg
Die Open-Source-Lösung aus Münster wurde übernommen, an lokale Anforderungen angepasst und um weitere Nachhaltigkeitsthemen ergänzt. - Urban Stack Gütersloh in Detmold
Die Stadt nutzt die ursprünglich in Gütersloh eingesetzte Open-Source-Plattform als gemeinsame digitale Infrastruktur für kommunale Daten und Anwendungen. - URBO-Plattform (App & Stelen) Bamberg
Die Stadt Bamberg hat die Open-Source-Stadtapp aus Soest übernommen und gemeinsam mit weiteren Kommunen zu einer modularen Plattform für Apps und digitale Stelen weiterentwickelt.
Zusätzlich wurde Dr. Jonas Bostelmann vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen mit dem govdigital Sonderpreis für sein besonderes Engagement für die Nachnutzung ausgezeichnet.
Der Publikumspreis „Nachnutzung der Herzen“ ging an KI-Gebäudeerkennung für Hamburg.
Dr. André Göbel, Präsident der FITKO, erklärt:
„Pionier ist nicht nur, wer etwas als Erster entwickelt. Pionier ist auch, wer aus einer guten Einzellösung einen gangbaren Weg für viele macht. Nachnutzung heißt, Bewährtes zu übernehmen, an den eigenen Kontext anzupassen und weiterzuentwickeln. Genau diese Leistung macht der Ko-Pionier-Preis sichtbar.“
Weitere Informationen zu den ausgezeichneten Lösungen, der Jury und den Kriterien:
