Deutsche Verwaltungscloud (DVC)

  • Der Schlüssel für eine moderne und souveräne Verwaltung

    • Die Deutsche Verwaltungscloud (DVC) bildet das souveräne Cloud-Fundament der öffentlichen Verwaltung in Deutschland.
    • Bund, Länder und Kommunen können Cloud-Services nach einheitlichen DVC-Standards über den Marktplatz Deutschland Digital beziehen.
    • Mit den DVC-Betriebsplattformen sowie Basisdiensten entsteht eine gemeinsame Grundlage für eine einfache und schnelle Entwicklung und den sicheren Betrieb souveräner Cloud-Services. 

     

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Ansprechpersonen

  • Frank Beutell

    Produktmanagement Deutsche Verwaltungscloud

    Ein Portrait von Frank Beutell

    Telefon+49 (69) 401270 205

  • Kai-Uwe Fechner

    Produktmanagement Deutsche Verwaltungscloud

    Platzhalterbild für Mitarbeitende, von denen noch keine Fotografie existiert.

    Telefon+49 (69) 401270 184

DVC in Zahlen

  • rund70DVC-konforme Cloud-Services bestellbar

  • 14öffentliche IT-Dienstleister als Anbieter aktiv

Das kann die Deutsche Verwaltungscloud

Die Deutsche Verwaltungscloud (DVC) ermöglicht Bund, Ländern und Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern, Cloud-Services nach einheitlichen Standards zu entwickeln. Darüber hinaus treibt die DVC den Aufbau einer souveränen Cloud-Infrastruktur für die öffentliche Hand voran. Mit den DVC-Betriebsplattformen sowie Basisdiensten entsteht eine gemeinsame Grundlage für eine einfache und schnelle Entwicklung und den sicheren Betrieb souveräner Cloud-Services. Betreiber ist govdigital eG. Die DVC ist Teil des Gesamtbilds des Deutschland Stacks. 

DVC-konforme Cloud-Services sind in diesen Kategorien verfügbar: Software as a Service (SaaS), Infrastructure as a Service (IaaS) und Platform as a Service (PaaS):

  • Software as a Service (SaaS)

    SaaS bietet vollständig entwickelte Softwareanwendungen zur direkten Nutzung über das Internet an, z. B. Messenger-Dienste oder Kollaborationstools.

  • Infrastructure as a Service (IaaS)

    IaaS stellt virtuelle IT-Ressourcen wie Rechenleistung oder Speicher bereit, z. B. vorkonfigurierte Server und Online-Datenspeicher.

  • Platform as a Service (PaaS)

    PaaS liefert eine Entwicklungs- und Betriebsumgebung wie Kubernetes-Cluster, z. B. um digitale Services zu programmieren und auszuführen.

Über den Markplatz Deutschland Digital (MDD) erfolgt der Zugang zu DVC-konformen Cloud-Services. Dort erhalten Bund, Länder und Kommunen eine schnelle Übersicht zu allen verfügbaren DVC-konformen Services auf Basis standardisierter Produktbeschreibungen und Preismodelle als Teil des Angebotsportfolios des MDD. Einheitliche Nutzungs- und Bezugsbedingungen sorgen dafür, dass sich der Prüfaufwand im Rahmen der Beschaffung reduziert und DVC-konforme Cloud-Services von Behörden schnell eingeführt werden können. 

Dafür steht die Deutsche Verwaltungscloud

  • Mehr digitale Souveränität

    Einheitliche Standards, klare Rollenmodelle und DVC-Betriebsplattformen ermöglichen Wechselfähigkeit und Gestaltungsspielraum. Damit stärkt die DVC die technologische Eigenständigkeit der öffentlichen Verwaltung.

  • Nachnutzung fördern

    Einheitliche Rahmenbedingungen und Konformitätsvorgaben bilden die Grundlage für eine rechtssichere Beschaffung von interoperablen Cloud-Services für Bund, Länder und Kommunen.

  • Stärkung der IT-Zusammenarbeit

    Die DVC fördert die koordinierte Entwicklung von öffentlichen IT-Dienstleistern durch gemeinsames Service-Portfoliomanagement, transparente Strukturen und der Bündelung von Ressourcen.

Aktuelle Weiterentwicklungen

  • Fortschreibung des Rahmenwerks der Zielarchitektur der Deutschen Verwaltungscloud-Strategie in der Version 4.0. bis Ende 2026
  • Entwicklung der Grundlagen für eine föderale, wechselfähige Multicloud 
  • Die DVC ist Teil des Gesamtbildes des Deutschland-Stacks

 

Vom Projekt zum Produkt

  • 2019: Gründung der Arbeitsgruppe „Cloud Computing und Digitale Souveränität“
  • 2020: Entwicklung der Deutschen Verwaltungscloud-Strategie (DVS) als Grundlage für eine föderale Cloud-Infrastruktur mit gemeinsamen Standards und offenen Schnittstellen
  • 2020–2023: Erprobung erster technischer und organisatorischer Konzepte durch das damalige Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), die FITKO und govdigital gemeinsam mit öffentlichen IT-Dienstleister:innen
  • 2023-2024: Beauftragung der FITKO mit der Leitung des Umsetzungsprojekts Deutsche Verwaltungscloud (DVC) und Entwicklung der DVC
  • 2025: Abschluss der Projektphase sowie Weiterführung der DVC als Produkt des IT-Planungsrats
  • 2026: Weiterentwicklung der DVC und Übergabe des Cloud-Service-Portals an den Marktplatz Deutschland Digital

So können Sie sich beteiligen

Sie sind Anbieter:in von Cloud-Services und wollen diese DVC-konform bereitstellen? Sie möchten mehr über DVC-konforme Cloud-Services erfahren oder mit uns zu Cloud-Strategien für die öffentliche Verwaltung sprechen? Dann kontaktieren Sie uns gerne:

E-Mail an das DVC-Team senden

Weiterführende Informationen erhalten Sie zudem auf der Website der Deutschen Verwaltungscloud. Dort können Sie sich auch zum Newsletter anmelden.

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Produktboard der DVC

Alle Produkte des IT-Planungsrats werden von der FITKO nach einem einheitlichen Produktmanagement-Modell gesteuert. Jedes Produkt besitzt gemäß der Geschäftsordnung für die Gremien der Produkte ein Produktboard. Die ständigen Mitglieder für das Produktboard der DVC sind: 

  • Bund 
  • Freie und Hansestadt Hamburg 
  • Land Hessen
  • Land Mecklenburg-Vorpommern
  • Land Nordrhein-Westfalen
  • 1 Kommunalvertreter:in 
  • 1 Vertreter:in des DVC-Architekturboard