Was wir tun

Planung, Steuerung und Vernetzung für die Digitalisierung der Verwaltung

Als FITKO (Föderale IT-Kooperation) unterstützen wir den IT-Planungsrat und sorgen für die Umsetzung seiner Beschlüsse zur Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland. Das umfasst die Planung und Koordination der Arbeit des IT-Planungsrates, die Vernetzung der beteiligten Akteur:innen von Bund, Ländern und Kommunen genauso wie strategische Festlegungen.

Agilität und Flexibilität

Bei alldem gehen wir agil und flexibel vor. Denn die Verwaltung der Zukunft baut auf innovative Ideen und gemeinsame Lösungen – festgefahrene Strukturen und strenge Hierarchien müssen weichen.

Die Dynamik dieses Veränderungsprozesses erfordert Flexibilität in unserem Denken und Handeln. Gleichzeitig braucht es Beständigkeit und einen verlässlichen Rahmen für die langfristige Kooperation zwischen den Beteiligten. Wir verbinden beides miteinander. 

Neben der Etablierung eines ebenenübergreifenden Informations- und Wissenstransfers setzen wir auf eine neue Form der Zusammenarbeit, bei der Austausch, Kommunikation und Vernetzung im Fokus stehen. Daraus resultierende Werte wie Offenheit und Interaktion bilden nicht nur die Basis unserer internen Arbeit, sondern prägen auch unsere Arbeitsweise nach außen.

Die Aufgaben der FITKO

Wir bündeln die föderalen Aktivitäten zur Digitalisierung der Verwaltung. Zu den uns übertragenen Aufgaben gehören:

Jahresbericht 2021/2022

Ausschnitt aus dem Titelblatt des Jahresbericht 2021/2022 des IT-Planungsrats

Im Jahresbericht informieren der IT-Planungsrat und die FITKO über ihre Arbeit im Jahr 2021 und die Vorhaben im Jahr 2022. Er gibt einen Überblick über Schwerpunktthemen, Kommunikationsmaßnahmen und Finanzen.

Den Kern des Berichts bildet die Vorstellung der aktuellen Projekte, Produkte und Standards des IT-Planungsrates.

Unsere Ziele und Arbeitsschwerpunkte 2022/2023

Unsere Ziele und Arbeitsschwerpunkte orientieren sich an den Beschlüssen und Entscheidungen des IT-Planungsrates. Darüber hinaus setzen wir uns weitere Ziele und Schwerpunkte, die sich aus unserer Rolle als eigenständige Anstalt des öffentlichen Rechts ergeben. Die Schwerpunkte liegen aktuell auf den folgenden vier Punkten:

  1. Förderung von Kooperationen und Nachnutzungsmöglichkeiten
  2. Einführung von Strukturen zur Steuerung von Prozessen und Ressourcen im föderalen Kontext
  3. Strategische Planung und Begleitung einer föderalen IT-Architektur
  4. Internes Wachstum und Organisation der FITKO

1. Förderung von Kooperationen und Nachnutzungsmöglichkeiten

  • Erhöhung FIM-Reichweite
    Das Föderale Informationsmanagement (FIM) liefert standardisierte Informati­onen für Verwaltungsleistungen. Nach einer einheitlichen Methodik werden kompli­zierte Gesetzestexte von Verwaltungsleistungen in eine bürger:innen- und unternehmensfreundliche Sprache übersetzt, die zugehörigen Prozesse entwickelt und universelle Daten­felder für Online-Formulare erstellt. Damit senkt FIM den Übersetzungs- und Imple­mentierungsaufwand rechtlicher Vorgaben. Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit ist es, die Reichweite von FIM zu erhöhen, um die Nachnutzung bereits erstellter Informationen der Bausteinen Leistungen, Datenfelder und Prozesse langfristig zu fördern.
    Mehr zu FIM
     
  • Betrieb und Weiterentwicklung des FIT-Stores
    Mit dem FIT-Store haben wir gemeinsam mit dem BMI und interessierten Ländern eine Lösung entwickelt, die Bund und Ländern eine Nachnutzung von Online-Diensten zu standardisierten Vertragsbedingungen ermöglicht. Schwerpunkt unserer weiteren Arbeit ist der laufende Betrieb des FIT-Stores sowie seine Weiterentwicklung, was auch Datenschutzaspekte beinhaltet. Ein weiteres wichtiges Ziel ist, das Leistungsangebot des FIT-Stores zügig auszubauen. Die Erhöhung seines Bekanntheitsgrades durch gezielte Informations- und Kommunikationsmaßnahmen spielt hierbei eine wichtige Rolle.
    Alternative Nachnutzungsmodelle werden dabei von der FITKO immer unter einer gewinnbringenden Zusammenführung betrachtet.
    Mehr zum FIT-Store
     
  • Aufbau digitaler Marktplatz
    Der FIT-Store soll die föderale Nachnutzung bestmöglich unterstützen. Das bedeutet auch, dass die standardisierte Nachnutzungsmöglichkeit von Online-Diensten auf den kommunalen Bereich ausgedehnt werden muss. Der digitale Marktplatz der govdigital eG macht dies möglich. In enger Zusammenarbeit mit der govdigital eG erarbeiten wir Anforderungs- und Architekturfragen, um das Leistungsangebot des FIT-Stores langfristig in den digitalen Marktplatz zu integrieren.
    Mehr zu govdigital

2. Einführung von Strukturen zur Steuerung von Prozessen und Ressourcen im föderalen Kontext

  • Auf- und Ausbau Produktmanagements:
    Unser Ziel im Produktmanagement ist es, dass die Anforderungen der Nutzenden, der fachlichen Stakeholder und des IT-Planungsrats noch stärker in seinen Produkten aufgegriffen werden. Die Grundlage dafür bildet unser strategisches Produktmanagement-Konzept, das von uns operationalisiert und fortgeschrieben wird. Unser Schwerpunkt liegt auf der Etablierung strukturierter und zeitgemäßer Produktmanagement-Prozesse, durch die ein zielgerichtetes Produkt-Controlling, ein zentrales Anforderungsmanagement und eine professionelle Produktsteuerung ermöglicht werden.
    Mehr zum Produktmanagement

3. Strategische Planung und Begleitung einer föderalen IT-Architektur

  • Ausbau IT-Architekturmanagement
    Für gezielte IT-Entwicklungen im föderalen Kontext ist eine einheitliche IT-Architektur von Bund, Ländern und Kommunen notwendig. Mit dem Ausbau des föderalen IT-Architekturmanagements möchten wir weitere Grundlagen und Strukturen schaffen, die allen föderalen Akteur:innen Mehrwerte bieten. Das föderale IT-Architekturboard und FIT-Connect sowie das föderale Entwicklungsportal spielen hier eine tragende Rolle und sind ebenfalls wichtige Schwerpunkte unserer Arbeit.
    Mehr zum föderalen IT-Architekturmanagement
    Mehr zum föderalen IT-Architekurboard
    Mehr zu FIT-Connect
     
  • Standardisierung
    Abgestimmte Standards sind notwendig, damit ein einfacher Datenaustausch zwischen den Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen erfolgen kann. Relevante Standardisierungsbedarfe werden im Auftrag des IT-Planungsrats in einer Standardisierungsagenda erfasst, um per Beschluss einzelne IT-Standards der öffentlichen Verwaltung als Lösung für Bund und Länder verpflichtend festzulegen. Im Rahmen unseres IT-PLR-Auftrages, die Standardisierungsagenda zu führen und zu pflegen, organisieren uns strukturieren wir diese neu.
    Mehr zu den IT-Standards

4. Internes Wachstum und Organisation der FITKO

  • Personalentwicklung
    Wir verstehen uns als lernende Organisation, die sich durch ihre zunehmend umfangreicheren Aufgaben sowie einer wachsenden Personalstruktur kontinuierlich weiterentwickelt. In Anlehnung an unser Selbstverständnis möchten wir die Voraussetzungen für eine stetig lernende Belegschaft optimal gestalten. Deswegen erarbeiten wir ein an unsere Bedarfe ausgerichtetes Personalentwicklungskonzept, das Fortbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten transparent aufzeigt.
     
  • Prozessoptimierung
    Klare Strukturen, Abläufe und Vorgaben erhöhen unsere Effektivität und Zufriedenheit. Schlanke und pragmatische Abläufe leisten hierzu einen wichtigen Beitrag. Im Rahmen eines fest implementierten Prozessmanagements erfassen wir unsere internen Prozesse, um sie gemeinsam zu gestalten, zu erproben und zu optimieren.