Infoveranstaltung: „Die FITKO stellt vor: Die föderale Zielarchitektur für Postfach- und Kommunikationslösungen (ZaPuK)“

Die FITKO veranstaltet regelmäßige Infoveranstaltungen zu Themen im OZG-Umfeld. Diesmal: Die föderale Zielarchitektur für Postfach- und Kommunikationslösungen (ZaPuK).

Bürger:innen, Unternehmen und Organisationen sehen sich heute mit einer Vielzahl an redundanten und wenig nutzer:innenfreundlichen digitalen „Postfächern“ konfrontiert, in welchen sie verfahrensbezogene Kommunikation (Bescheide, Rückfragen, etc.) von öffentlichen Stellen erhalten. Auch für die öffentlichen Hand selbst ist dies ein Problem: Technische und organisatorische Heterogenität führt zu Mehrkosten, schafft Komplexität in der Anbindung und erschwert Betrieb und Weiterentwicklung solcher Postfachsysteme auf dem Stand der Technik.

Im Sommer 2025 setzte der IT-Planungsrat deswegen den Startschuss für die Etablierung einer föderal einheitlichen Kommunikationsinfrastruktur für staatliche Postfachsysteme (B-2025/28-IT) als Teil der entstehenden Deutschland Architektur. Den strategischen und technischen Bauplan dieser Infrastruktur skizziert die föderale „Zielarchitektur für Postfach- und Kommunikationslösungen“ (kurz: ZaPuK), welche in einer ersten Programmphase durch das Föderale IT-Architekturboard erarbeitet wurde.

Nun startet unter Federführung der FITKO und der Bundesländer Hamburg und Sachsen-Anhalt Phase 2 des ZaPuK-Umsetzungsprogramms: Im ersten Halbjahr 2026 wird die Zielarchitektur unter Beteiligung von Bund, Ländern sowie der Verantwortlichen bestehender Postfachlösungen präzisiert und validiert. Mögliche Transitionswege hin zu Zielarchitektur werden evaluiert und konkretisiert um in der nachfolgenden Phase 3 technisch Hand anlegen zu können.

In diesem einstündigen Online-Termin wird vermittelt,

  • warum eine vereinheitlichte Postfach- und Kommunikationsinfrastruktur nötig ist.
  • welche Inhalte die Zielarchitektur Postfach- und Kommunikationslösungen (ZaPuK) umfasst.
  • wie alle Beteiligten durch Konsolidierung von der nächsten Generation der Verwaltungskommunikation profitieren können.
  • welche nächsten Schritte das Umsetzungsprogramm in der laufenden Phase 2 vorsieht.

 

Die Veranstaltung wird über das Videokonferenztool edudip stattfinden. Die Präsentation wird im Nachgang allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt. 

 

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