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Das Ziel: Digitale Exzellenz in der deutschen Verwaltung

Dafür braucht es eine Neugestaltung der Verwaltung, in der die Digitalisierungspotenziale aller Verwaltungsleistungen bestmöglich ausgeschöpft werden. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen stehen dabei im Mittelpunkt: Ihre Anliegen und Bedürfnisse sind Ausgangspunkt für die Bereitstellung digitalisierter Verwaltungsleistungen.
Digitale Exzellenz in der Verwaltung bedeutet aber auch: Effizienzsteigerung und Entlastung innerhalb der Behörden. Denn die digitale Verwaltung agiert schneller und effizienter und kann gleichzeitig das Arbeitsaufkommen optimal auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen verteilen.

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Der Plan: Eine abgestimmte föderale IT-Architektur

Eine moderne digitale Verwaltung kann nur erfolgreich sein, wenn die IT-Landschaften aller Verwaltungsebenen optimal zusammenspielen. Deshalb hat der IT-Planungsrat die FITKO im Rahmen einer föderalen Digitalisierungsstrategie damit beauftragt, in Kooperation mit Bund und Ländern federführend eine föderale IT-Architektur zu erarbeiten. Dazu müssen

  1. bereits bestehende Infrastrukturelemente, die es zu integrieren gilt, zunächst festgestellt werden (IST-Architektur), um darauf aufbauend
  2. zusätzlich benötigte Infrastruktur auf Basis strategischer Ziele und externer Anforderungen zu identifizieren, wodurch schließlich
  3. eine entsprechende SOLL-Architektur erarbeitet werden kann.

 
Dabei muss gewährleistet werden, dass sich insbesondere neuzuschaffende Infrastrukturele-mente ergänzen, miteinander kombinierbar sind und ein hohes Nachnutzungspotenzial besit-zen.

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Der Weg: Ein optimiertes föderales IT-Architekturmanagement

Für dieses Vorhaben ist ein föderales IT-Architekturmanagement notwendig. Nur so kann eine einheitliche Architektur sichergestellt werden, bei der sich einzelne Infrastrukturelemente durch ihre standardisierten Schnittstellen flexibel miteinander kombinieren lassen und für andere Bereiche nachnutzbar sind.

Ein optimiertes IT-Architekturmanagement kann komplexe Systeme in ihrer Flexibilität unterstützen und dabei helfen, dass ihre Strukturen und Prozesse an veränderte Bedingungen angepasst werden. Das föderale IT-Architekturmanagement umfasst daher sowohl die fachlichen (organisatorischen) als auch die technischen Strukturen der deutschen Verwaltung und dient als Bindeglied zwischen Strategie und Umsetzung.

Aus technisch-organisatorischer Perspektive erstreckt sich das föderale IT-Architekturmanagement über mehrere architektonische Schichten auf allen föderalen Ebenen:

  1. Facharchitektur: Leistungen, Prozesse und Verantwortlichkeiten
  2. Informationssystemarchitektur: Anwendungen, Daten und Schnittstellen
  3. Technologiearchitektur: Hardware, Middleware und IT-Infrastruktursysteme


Mit ihrem IT-Architekturmanagement möchte die FITKO eine verständliche Darstellung der aktuellen und zukünftigen IT-Architekturen der föderalen Ebenen für Entscheidungsträger und Umsetzungsverantwortliche bereitstellen und zu einer Komplexitätsreduktion beitragen. Auf diese Weise können Änderungen der IT-Architektur durch Analyse- und Steuerungsmaßnahmen an den aktuellen und zukünftigen strategischen Bedarfen ausgerichtet werden.

Standardisierte Datenaustauschformate sind für die ebenenübergreifende Kommunikation essentiell. Daher stellt die Entwicklung und Optimierung standardisierter Schnittstellen auf der Basis fachlicher Bedarfe einen Schwerpunkt des IT-Architekturmanagements dar.

Das föderale IT-Architekturmanagement der FITKO soll nicht nur dazu beitragen, föderale Standards und Basiskomponenten zu entwickeln und umzusetzen, sondern es soll gleichzeitig alle föderalen Akteure bei der gemeinsamen Planung von IT-Anwendungen begleiten und unterstützen.

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Aufgabenfeld des föderalen IT-Architekturmanagement der FITKO

 

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Das IT-Architekturmanagement der FITKO legt den Schwerpunkt zunächst auf hoch priorisier-te Anwendungsbereiche des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Damit soll ein Beitrag zu einer schnellen und gleichzeitig nachhaltigen sowie wirtschaftlichen OZG-Umsetzung geleistet wer-den.

Bei der Erarbeitung eines föderalen IT-Architekturmanagements geht es darum, u. a. folgende Fragen zu beantworten:

  • Wie können die Bedarfe aller föderalen Stakeholder adäquat erfasst und adressiert werden?
  • Wie kann eine föderale Antragsarchitektur schnell genug realisiert und umgesetzt werden, um mit der engen Umsetzungsfrist des OZG Schritt zu halten?
  • Auf welche Weise kann ein Ausgleich zwischen dezentraler Entscheidungsfreiheit und zentral verbindlichen Standards und Infrastrukturen geschaffen werden?

Langfristig wird das föderale IT-Architekturmanagement der FITKO die optimale Pflege und Weiterentwicklung der föderalen IT-Landschaft ermöglichen.

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Ansprechpartner:

Alexander Hoose
Föderales IT-Architekturmanagement
+49 (69) 58303-2409

Alexander.Hoose@fitko.de

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