Bundesvorsitz im IT-Planungsrat für 2026: Digitalisierung und Staatsmodernisierung fusionieren

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Mit dem turnusgemäßen Wechsel des Vorsitzes übernimmt der Bund im Jahr 2026 den Vorsitz im IT-Planungsrat. Das Vorsitzjahr fällt in eine Phase zentraler Weichenstellungen für die föderale Digitalisierung und Staatsmodernisierung. Erstmals bündelt das neu geschaffene Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) die Verantwortung für beide Themen in einem Ressort. Damit geht der Anspruch einher, Digitalisierung und Staatsmodernisierung strategisch zusammenzuführen und die Handlungsfähigkeit des Staates nachhaltig zu stärken.

Mit dem Bundesvorsitz 2026 geht zugleich eine weitere Profilschärfung der FITKO einher. Als operative Umsetzungsorganisation des IT-Planungsrats kommt ihr eine zentrale Rolle bei der Koordination, Moderation, Beratung und Umsetzung föderaler Digitalvorhaben zu.

Der Präsident der FITKO, Dr. André Göbel, betont:

„Bund, Länder und Kommunen müssen sich auf eine effektive Umsetzung gemeinsamer Digitalisierungsvorhaben verlassen können. In der Vielfältigkeit digitaler Daseinsvorsorge ist die FITKO die einzige rechtlich mandatierte Einrichtung für föderal wirkende IT-Zusammenarbeit. Um unser Potenzial auszuschöpfen, muss die FITKO in die Lage versetzt werden, wirkungsorientiert zu arbeiten. Ich freue mich deshalb, dass die weitere Profilschärfung der FITKO zu den Schwerpunkten des IT-Planungsrats im Bundesvorsitzjahr 2026 zählt. Gemeinsam müssen wir die föderale IT-Zusammenarbeit zukunftsfest aufstellen, um Deutschland in einer komplizierten Zeit einfacher zu machen.“

Zum Ende des Vorsitzjahres 2026 soll eine klare Perspektive stehen: eine gemeinsame Plattform für staatliche Leistungen, eindeutige Zuständigkeiten im föderalen System und eine Verwaltung, die moderner, sicherer und handlungsfähiger ist.

 

Weitere Informationen:

Zur Pressemitteilung auf der Website des IT-Planungsrats