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Das Digitalisierungsbudget – von Bund und Ländern gemeinsam getragen

Am 1. Oktober 2019 ist der erste IT-Änderungsstaatsvertrag in Kraft getreten. Damit haben sich Bund und Länder verpflichtet, für die Jahre 2020−2022 ein Digitalisierungsbudget im Umfang von 180 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Mit diesem Budget sollen Projekte und Aktivitäten unterstützt werden, die der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen auf allen föderalen Ebenen zugutekommen. Damit leistet das Digitalisierungsbudget auch einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG).

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Die Bewirtschaftung durch die FITKO – im Auftrag des IT-Planungsrates

Der IT-Planungsrat hat die FITKO damit beauftragt, das Digitalisierungsbudget zu bewirtschaften. Die FITKO verantwortet das Budget und steuert und prüft die Mittelverwendung für die einzelnen Projekte und Aktivitäten. Zudem führt sie ein kontinuierliches übergeordnetes Projektcontrolling durch. Konkret bedeutet das: alle Projekte und Maßnahmen werden bei der FITKO beantragt und dort aus Sicht eines übergeordneten Projektmanagements geprüft. Ist die Prüfung erfolgreich, kann das Projekt durch ein vertretendes Ministerium in die Abteilungsleiter-Runde (AL-Runde) des IT-Planungsrates eingebracht werden. Dort wird dann abschließend über die Bewilligung entschieden. Mit diesem Vorgehen soll sichergestellt werden, dass die Ziele des Digitalisierungsbudgets nachhaltig und qualitativ hochwertig umgesetzt werden.

Sie benötigen Details? In der Aktivitäten- und Budgetrahmenplanung des Digitalisierungsbudgets sind alle Infos zu finden.

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Die Zielsetzung

  • Das Digitalisierungsbudget dient der Finanzierung der gemeinschaftlich von Bund und Ländern zu bewältigenden Aufgaben (Art. 91c Abs. 1 und 2 GG).
  • Es dient ausschließlich der Entwicklung von Basis- und Querschnittskomponenten und der Bereitstellung onlinefähiger Angebote sowie der Vorbereitung der Übergabe in den Betrieb (insb. Erstellung Betriebskonzepte und Pilotierung). Der daran anschließende Regelbetrieb der aus dem Digitalisierungsbudget entwickelten Komponenten bedarf einer gesonderten Finanzierung.
  • Mit den aus dem Digitalisierungsbudget finanzierten Maßnahmen wird eine Effizienz- und Nutzensteigerung bei Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen erreicht.
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Die Projektplanung 2020−2022

Für die Jahre 2020−2022 sind aktuell folgende Projekte geplant, die durch eine Finanzierung aus dem Digitalisierungsbudget unterstützt werden:

  1. Registermodernisierung (Federführung: Bayern, Hamburg, Bund)
  2. Qualitative und quantitative Verbesserung von FIM (Federführung: FITKO)
  3. Erarbeitung einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie und Evaluierung sowie prototypische Umsetzung in Digitalisierungslaboren
    3.1 Föderale IT-Architekturmanagement (Federführung: FITKO)
    3.2 Durchführung von Digitalisierungslaboren (Federführung: Bund)
  4. Fachübergreifende Implementierung weiterer Basiskomponenten
    4.1 Portalverbund (Federführung: Bund)
    4.2 Online Gateway (Federführung: Bund)
    4.3 Interoperable Servicekonten (Federführung: Bund)
    4.4 Einführung Unternehmenskonto/ -en (Federführung: Bund und Bremen)
  5. (Weiter-)Entwicklung fachunabhängiger und fachübergreifender Standards und Schnittstellen
  6. (Weiter-)Entwicklung gemeinsamer Komponenten (des IT-Planungsrates) 
  7. Kommunikationsmanagement „Digitalisierung der Verwaltung (Federführung: FITKO)
  8. Qualifizierungsoffensive gegen Fachkräftemangel in der öffentlichen Verwaltung
    8.1 Forschung-, Entwicklungs- und Umsetzungsprojekt zur Qualifizierung des digitalisierten öffentlichen Sektors (Federführung: Bremen)
    8.2 Digitale Hochschulplattform eGovernment/Verwaltungsinformatik (Federführung: Hessen)
  9. Referenzimplementierungen
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Das Digitalisierungsbudget in der Praxis -
Die Mittelbeantragung  

Die Mittel können nur über die jeweiligen Verantwortlichkeiten/Funktionen auf ministerieller Ebene im Kontext des IT-Planungsrates (Gremien KG Strategie/AL Runde/AL-Runde OZG) beantragt werden. Der Antrag ist über das im IT-Planungsrat vertretene Ministerium einzureichen.

Der Projektantrag sowie weitere Informationen zum Vorgehen können hier über den Sharepoint der FITKO heruntergeladen werden.  Bitte beantragen Sie den Zugang zum Sharepoint bei Annika Czekay (annika.czekay@fitko.de).

Ihren Projektantrag richten Sie bitte an: projekte@fitko.de

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Weitere Infos zur Mittelbeantragung, Mittelvergabe und Mittelverwendung finden Sie in unseren ausführlichen FAQ zum Thema Digitalisierungsbudget:

 

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Ansprechperson:

Sophie Ott
Projektmanagement Digitalisierungsbudget
+49 (69) 401270 158

Sophie.Ott@fitko.de

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